Drumherum und mittendurch – nachhaltige Kulturschnipseljagd

Das ist das tolle Logo für die Schnipseljagd.

Wer den Blog liest oder uns kennt, hat ja wahrscheinlich mitbekommen, dass wir schon seit einiger Zeit mit der Planung für ein Kultur- und Nachhaltigkeitsfestival in Bodenburg beschäftigt waren, zusammen mit den anderen tollen Menschen im Schwalbennest-Verein. Und dann kam uns ein Virus dazwischen, und wir mussten das Festival absagen. Nach dem ersten Schreck haben wir uns aber berappelt und wollen trotzdem schon dieses Jahr etwas auf die Beine stellen. Schließlich haben wir immer noch einen Planeten zu retten, und das geht nur, wenn wir mit Freude bei der Sache sind. Als Ersatz und Probelauf für das Festial veranstalten wir zwei Nachhaltigkeits-Schnipseljagden mit dazugehöriger Abendveranstaltung. Das Ganze haben wir „Drumherum und mittendurch“ genannt. Einen Vorverkauf gibt´s erst mal nicht, aber wer sich einen Platz reservieren möchte, kann das per E-Mail tun. Das wäre vielleicht auch keine dumme Idee, denn derzeit gibt´s ja nicht so irre viel Kultur. Außerdem sind wir schon per Corona-Verordnung auf allerallerhöchstens 250 Leute begrenzt, platzbedingt eher weniger. Hier gibt´s schon mal die wichtigsten Informationen zu den Terminen.

Drumherum….

Samstag, 1. August 2020, 14-21 Uhr, Startpunkt: fachwerkhuhn

An diesem Tag gibt es ab 14:00 bei uns am Tor oder auf dem Hof Kaffee und Kuchen. Anschließend startet die Schnipseljagd – passend zum Thema mit dem Fahrrad*. An fünf Stationen rund um den Ort geht es um das zukunftstaugliche Zusammenleben von Mensch und Natur. Die Stationen werden so gestaltet, dass sie für Kinder und Erwachsene geeignet sind. Abends gibt es dann eine Lesung zum Thema, wer liest ist noch nicht raus.

*Wer keins hat, es nicht mitbringen möchte oder ein E-Bike ausprobieren möchte, kann bei uns eines ausleihen, muss aber vorher bescheidsagen!

So schön ist es um Bodenburg herum!

und mittendurch.

Samstag, 15. August 2020, 14- 21 Uhr, Startpunkt: Garten vor dem Ev.-luth. Gemeindehaus, Pastorengasse 1, Bodenburg

Am 15. August servieren wir Kaffee und Cocktails to go im Pfarrgarten. Danach erkunden wir zu Fuß den Ort. Ziel ist, dass alle eine Idee mitnehmen, wie sie die Zukunft an ihrem Wohnort nachhaltiger machen können. Den Abschluss der Schnipseljagd feiern wir mit einem Konzert im Pfarrgarten. Auch hier steht noch nicht fest, wer auftritt, umständehalber wird wohl in die Richtung Singer-Songwriter gehen. Für nachhaltigen Sound sorgt das wirklich grandiose Sonnensystem. Dankedankedanke M. &T. und Umweltkulturverein Braunschweig!

Arrchivbild: Prototyp eines nachhaltigen Cocktails. Die aktualisierte Version wäre ohne Plastikstrohhalm.

Was aus dem Kikeriki-Festival wird, ist noch nicht raus. Wir haben schon viel Mühe reingesteckt, tolle Künstler*innen kennengelernt – auch welche, von denen wir nicht gedacht hätten, dass sie Lust auf so ein kleines Festival hätten und eigentlich das Programm fertig. Und wir haben total viel Unterstützung von allen möglichen Menschen und Organisatonen bekommen. Mal sehen, wie sich das alles so entwickelt.

Wir leben noch. Und sind schwerbeschäftigt.

Oha, jetzt haben wir aber schon ganz schön lange nichts mehr auf die Fachwerkhuhn-Webseite geschrieben! Das liegt allerdings nicht daran, dass wir untätig gewesen wären. Wir sind heftig damit beschäftigt, ein Konzept für ein Musik- und Nachhaltigkeitsfestival in Bodenburg zu erarbeiten. Jetzt versuchen wir gerade, genug Fördergelder einzuwerben, damit das Projekt, namens Kikeriki! Festival, tatsächlich starten kann. Zusätzlich haben Astrid und Kerstin die letzten Tage damit verbracht, die Festival-Website einzurichten.
Das Festival wird aber nicht nur ein Fachwerkhuhn-Projekt – in der Zwischenzeit haben wir gemeinsam mit Menschen von nah und fern einen Verein für nachhaltige Kulturveranstaltungen gegründet. Er heißt Schwalbennest e.V. und hat schon stolze neun Mitglieder. Auch hierfür wird fleißig an der Website gebastelt.
Ganz fertig sind die beiden Webseiten noch nicht, aber unter kikeriki-festival.de kann man sich schon das schöne Logo ansehen und sich als Helfer*in für das Festival vormerken lassen.
Und wenn ihr Interesse habt, unserem Verein beizutreten, meldet euch einfach bei Astrid oder Jan.
Sobald die Websiten wirklich fertig sind und einsehbar, sagen wir euch natürlich nochmal hier Bescheid.

Einladung zum Sommerfest

Buffet

Im August geben wir uns die Kante und machen Kino und feiern! Und weil wir so unglaublich gut organisiert sind, kommen hier erst einmal die schon feststehendend Termine zum Sommerfest am 17. August, zu dem alle, die das hier lesen, herzlich eingeladen sind:

15 Uhr geht’s los: es gibt Kaffee, Kuchen und Suppe

17 Uhr macht Johanna von Wilde Saiten Musik mit eigenen Songs und Gitarre

20 Uhr gibt es den Film „Von Bananenbäumen träumen“ im Rahmen unseres Sommerkinos

Danach wird getanzt

Weitere Highlights folgen!

Schon Sommer?

Da liegt Piri im Februar bei 15 Grad auf dem Stuhl in der Sonne und sinniert, ob das jetzt der Klimawandel ist. Oder nur eine Wetterkapriole? Wird das wieder so ein heißer Sommer, wird das Wetter immer extremer? Kann man – kann sie da als Katze etwas gegen unternehmen? Kann Piri überhaupt was zur Weltrettung beitragen oder ist sie viel zu klein und die Probleme viel zu groß?

Wir wissen nicht, was Piri tun kann (sie bekommt jetzt allerdings immer ihr Futter aus den großen Säcken, weil das zumindest ein bisschen Plastik einspart), aber wir möchten mal gucken, was wir als fachwerkhühner tun können. Und im Sommer möchten wir mit Euch zusammen gerne ein paar Filme gucken, die nicht nur Probleme aufzeigen und einen dann ganz hilflos machen, sondern auch Lösungen anbieten.

Es wird also an drei Samstagen im August (am 3., 17. und 31.8.) bei uns Hofkino geben. Zwei Filme sind schon sicher: „Tomorrow“, ein französischer Dokumentarfilm, und „The March of Hope“ mit einer erstaunlich menschlichen und positiven Sicht auf die Flüchtlingssituation am Beginn von 2016.

Vielleicht kann da auch Piri was Positives mitnehmen (mal abgesehen von runtergefallenem Popcorn)?


Ein Wochenende in Berlin

Hui, war das ein aufregendes Wochenende. Wir haben einen Ausflug nach Berlin gemacht, um dort mit ungefähr 35.000 Menschen Kerstins Geburtstag zu feiern. Okay, nicht ganz. Wir haben gemeinsam für eine ökologischere Landwirtschaft demonstriert.

Auf dem Women’s March

Astrid und Lukas sind bereits am Freitag trotz aller Widrigkeiten angereist. Astrid hatte das Zugticket für Samstag statt Freitag Abend gebucht und dann mussten sie auch noch zum Zug rennen, weil der Bus, wie immer, Verspätung hatte. Aber sie wollten unbedingt schon früher anreisen, damit sieam Samstag schon um 10 Uhr am Brandenburger Tor sein konnten, um an der ersten Demo des Tages auch teilzunehmen. Diese war Teil des weltweit stattfindenden „Women’s March“ („Frauenmarsch“) für mehr Gleichberechtigung aller Menschen. Nachdem dort die Ansprachen zur Hälfte der Demonstration vorbei waren, haben die beiden sich abgesetzt, um zurück zum Brandenburger Tor und der nächsten Demo zu gehen. Dort trafen sie sich dann mit dem Rest der Gruppe und dem Geburtstagskind.

Die zweite Demo des Tages, die „Wir haben’s satt“ 2019, war mit ungefähr 10x mehr Teilnehmern deutlich größer. Weshalb wir die erste Stunde damit verbracht haben, rumzustehen und darauf zu warten, dass wir uns endlich auch bewegen konnten. Ein paar hundert Meter lang sind wir dann tatsächlich mitgelaufen bevor wir uns auch dort absetzten. Denn Lukas und Astrid mussten zum Bus zurück nach Braunschweig und davor wollten wir gemeinsam Mittag essen.

Die Reste der Geburtstagsparty hatten noch ein schönes Berlin-Wochenende mit viel Herumhängen und Reden in Cafés, einem schönen Spaziergang entlang der Spree und, zum krönenden Abschluss, superleckerem, veganem, vietnamesischem Essen. Mjam!

Ein herzliches Dankeschön an die Berlinerinnen Andrea, Jule, Olivia und Lui, die uns aufgenommen, gefüttert und herumgeführt haben!

Musik und Kuchen

Wir hatten einen schönen Tag des offenen Denkmals: es war sehr schönes Wetter, es gab guten Kuchen und sehr gute Suppe, selbst gebackenes Brot (Danke nochmal, Jule!) und ein entspanntes Konzert mit JOJAY zum krönenden Abschluss.

Es waren nicht soviele Besucher wie vor zwei Jahren, aber immerhin fünfzig, sechzig Leute haben bei uns vorbei geschaut. Viele haben uns über das Internet gefunden und hatten selbst ein denkmalgeschütztes Haus, so dass ich auf nette Weise Erfahrungen austauschen konnte.

Abends hat dann für eine Stunde das Duo JOJAY aus Braunschweig Akustik Swingjazz gespielt, perfekt ergänzt durch unseren Nachbarn Johannes Knoll an der Trompete.

Ich habe vier Hausführungen am Stück gemacht und hatte dann erst einmal das Bedürfnis, mich nur noch mit Zeichensprache zu verständigen 😀 So viel geredet! Deswegen, ohne weiteres Reden, hier ein paar fotografische Eindrücke.

In unserer Durchfahrt stehen Kuchen und Suppe auf einem langen Tisch.
Unser Buffet

Besucher liegen auf Polstern auf einem kleinen Holzanhänger.
Der „Chillinger“ (Chill-Hänger) ist fertig und gut angekommen.

Eine Wespe am Hahn von einem Zitronenlimonadenspender.
Auch die Wespen fanden die Limonade gut.

Eine Geigerin, ein Gitarrist und ein Trompeter.
JOJAY und unser Nachbar

Zuhörer sitzen an einem Biertisch und in einer Hängematte.
Zuhörer in der Remise

 

Einladung zum Sommerfest und Tag des offenen Denkmals am 9.9.2018

Ein alter Anhänger mit einem Polster darauf
Das Erste Polster für den Chill-Anhänger ist schon fertig. Vielleicht kann man die Lounge-Liege zum Wochenende schon benutzen.

Dieses Jahr öffnen wir wieder unser Hoftor zum Sommerfest und Tag des offenen Denkmals. Alle Nachbarn, Denkmalinteressierten, Blog-Leserinnen, Nachbarn, Verwandten und Freundinnen sind herzlich eingeladen.  Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns zum Tag des offenen Denkmals besucht! Los geht es um 10:30. Hier ist das Programm:

Kürbissuppe ab 12:00

15:00 Hühnerfütterung

17:00 Konzert mit dem Duo JOJAY (Akustik-Swing-Jazz aus Braunschweig)

Hausführungen, Kaffee, Kuchen und Limonade gibt es durchgängig.

Eventuell werden wir auch noch vorher mit dem Umbau des kleinen Anhängers zur Lounge-Liege fertig, dann könnten wir den auch schon gemeinsam in Betrieb nehmen.

Kuchenspenden und Helfer*innen sind sehr willkommen!

Scheunenflohmarkt am Pfingstmontag – ein kleiner Bericht

Der Flohmarkt liegt nun schon fast eine Woche zurück, und jetzt ist endlich das Wochenende, das wir alle eigentlich schon nach dem Pfingsten gebraucht hätten um uns zu erholen. Die Anstrengung hat sich allerdings gelohnt:

Wir haben mehr Geld eingenommen, als der Einkauf vorm Wochenende gekostet hat.
Für Chancen durch Lernen für Uganda e.V. sind immerhin 70 Euro Spenden durch Kaffee und Kuchen zusammengekommen.
Wir hatten eine ziemlich perfekte Menge Kuchen und Nudelsalat über. (Lukas musste sich ein paar Tage kein Essen für die Arbeit vorbereiten.)
Die Scheune ist jetzt viel ordentlicher, das Hühnergehege ist einer Überdachung wieder ein Stück näher und der alte Pferdestall… Naja, der steht voller Schrott, nachdem er so schön leergeräumt war. Aber immerhin sortiert!

Die Vorbereitungen laufen

Und nicht zuletzt war der Pfingstmontag wirklich schön. Das Wetter war ein Traum, unser Sonnensegel wäre nur beinahe weggeflogen.
Es war wirklich herrlich zu sehen, wie sich Leute über Flohmarktzeug aus der Scheune gefreut haben. (Hier eine kurze Erinnerung: bei uns erworbene Hexenbesen sind nicht für den öffentlichen Flugverkehr ausserhalb des eigenen Grundstückes zugelassen, für eventuelle Flugunfälle und Sachschäden übernehmen wir keine Haftung.)
Kaffee und Kuchen haben den Menschen geschmeckt, und gewisse kleine Mädchen haben dafür gesorgt, dass auch die Hühner den ganzen Tag fürstlich versorgt waren.
Das hätten wir ohne unsere tollen Helfer und Kuchen-Mitbringer nicht geschafft. Ein Glück, dass wir so viele nette Leute kennen. Und denk mal einer an, wir lernen sogar noch neue kennen. Einer von unseren Helfern hat sich nämlich einfach so für unseren Newsletter angemeldet, um mehrere Tage in Folge bis dato fremden Leuten beim Räumen, Vorbereiten und Verkaufen zu helfen. Vielen, vielen Dank dafür!

Scheunenflohmarkt am Pfingstmontag

… aber alles andere schon!

Unter diesem Motto veranstalten wir am Pfingstmontag, 21.5.2018, einen Scheunenflohmarkt. Wir wollen unsere Scheune und das Haus ein bisschen leeren, deswegen gibt es bei uns viel landwirtschaftliche Deko zu kaufen. Dank Freunden und Verwandten können wir unser Angebotsspektrum zum Flohmarkt erweitern: unter anderem um Kinderkleidung, Spielzeug und Kunst von Heeae Yang aus Korea

Außerdem sind die Produkte aus unserem Dawanda-Shop (https://de.dawanda.com/shop/fachwerkhuhn) vor Ort zu erwerben.
Dazu gibt es Kaffee und Kuchen gegen eine Spende an Chancen durch Lernen in Uganda e.V. Dieser Verein ermöglicht es elternlosen Kindern in Uganda, die Schule zu besuchen. Dafür sind sie auf Spenden und Patenschaften angewiesen. Mit euren Spenden wollen wir den Verein bei seiner Arbeit unterstützen. Mehr über die Arbeit von Chancen durch Lernen in Uganda e.V. wird es bald auf dem Blog hier zu lesen geben, wenn Astrid nächsten Monat nach Uganda fährt.

Der Beginn des Flohmarktes ist um 10 Uhr und das Ende ist auf 17 Uhr angesetzt. Kommt gerne vorbei, bringt noch ein paar Leute mit, stöbert durch unsere Sachen und genießt das ein oder andere Stück Kuchen. Wir freuen uns auf euch!

Müllvermeidung 101

Eines unserer langfristigen Ziele ist es, umweltfreundlicher zu leben, beispielsweise dadurch, dass wir unseren Müll reduzieren wollen. Manche Leute machen das recht extrem, das nennt sich dann „zero waste“ (deutsch: null Abfall bzw. Verschwendung). So weit wollen wir dann doch nicht gehen, aber mittlerweile haben wir uns ein paar Tricks angeeignet, mit denen wir unseren Müllberg ein bisschen verkleinern. Genau diese wollen wir in diesem Post mit euch teilen. Und zwar welche, die ihr ganz einfach ohne viel Aufwand nachmachen könnt.

Essen:

  1. Plastikverpackungen. Beim Kauf von Obst und Gemüse gibt es oft Produkte, die bereits in Plastik verpackt sind. Wenn die Möglichkeit besteht, ist es viel besser, zu den losen Produkten zu greifen. Und dafür muss man dann nichtmal die Plastikbeutelchen, die direkt daneben hängen, nehmen. Oft kann man die Paprika oder Orangen einfach so mitnehmen oder aber in eine eigene Tasche packen. Womit wir beim zweiten Punkt wären.
  2. Einkaufstaschen. Ich denke, das ist ein Punkt den viele schon befolgen, der Vollständigkeit halber möchte ich ihn trotzdem erwähnen. Nehmt eure eigenen Tüten, Rucksäcke, Körbe zum Einkauf mit. Profitipp: Besorgt euch ein paar zusammenfaltbare Tragetaschen und packt sie zu eurer Standardausrüstung in eure Tasche. Taschen kann man immer gut gebrauchen.
  3. Kaffee. Besorgt euch euren eigenen To-Go Becher. Es gibt so viele verschiedene, ob aus Bambus (so einen hat Jan) oder doch eher Thermos (das ist meiner). Ich habe meinen fast immer dabei, vor allem im Winter, meist gefüllt mit Tee. Und bei manche Kaffeeläden bekommt man sogar Rabatt wenn man den eigenen Becher dabei hat.
  4. Getränke. Auch ein Klassiker, aber immer noch wichtig und gut. Eine eigene Wasserflasche ist, zumindest für mich, ein Muss. Hier gibt es auch viele verschiedene Varianten, z.B. aus Hartplastik oder Edelstahl. Wer auf Trinkhalme nicht verzichten möchte, kann gerne Modelle aus Glas oder Edelstahl verwenden.
  5. Verpackungen. Allgemein gilt, Plastikverpackungen meiden, wo es geht. Jogurt, Milch, Suppen und vieles mehr gibt es in Gläsern zu kaufen, was viel umweltfreundlicher ist.

Hygiene

  1. Duschen. Duschgel und Shampoo sind recht einfach packungsfrei zu erwerben. Statt Duschgel oder Flüssigseife kann man einfach ein Stück Seife nehmen. Für Shampoo gibt es festes Shampoo zu kaufen. Sowohl vom Aussehen als auch von der Handhabung wie Seife. Nur eben für die Haare. Ich kaufe meine bei Lush, aber in vielen Bio-Läden und Reformhäusern gibt es auch eine gute Auswahl.
  2. Periode. Tampons oder Binde? Produziert beides Müll, kostet, ist aus Plastik und kann Toxisches Schocksyndrom auslösen. Was frau stattdessen verwenden kann? Menstruationstassen und Stoffbinden. Ich benutze meine Tasse seit knapp 2 Jahren und würde sie nie mehr hergeben. Klar, das kostet ein bisschen mehr als eine Packung Tampons, aber das hat man finanziell recht schnell wieder drin. Inzwischen sind sie sogar in den einschlägigen Drogerien zu finden.
  3. Zähne putzen. Handzahnbürsten bestehen so gut wie nur aus Plastik. Der Kopf, der Griff: Plastik. Als Alternative dazu gibt es Bambuszahnbürsten. Die Borsten bestehen zwar auch aus Plastik, dafür ist der Stiel komplett kompostierbar.

Wer sich mehr für das Thema interessiert, kann mal bei folgenden Websiten anfangen: Lauren Singer, Bea Johnson (beide auf Englisch), Milena Glimbovski.

Die angegebenen Links sind übrigens alle zu Produkten, die wir selbst benutzen und für gut befunden haben.