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Einladung zum Sommerfest

Buffet

Im August geben wir uns die Kante und machen Kino und feiern! Und weil wir so unglaublich gut organisiert sind, kommen hier erst einmal die schon feststehendend Termine zum Sommerfest am 17. August, zu dem alle, die das hier lesen, herzlich eingeladen sind:

15 Uhr geht’s los: es gibt Kaffee, Kuchen und Suppe

17 Uhr macht Johanna von Wilde Saiten Musik mit eigenen Songs und Gitarre

20 Uhr gibt es den Film „Von Bananenbäumen träumen“ im Rahmen unseres Sommerkinos

Danach wird getanzt

Weitere Highlights folgen!

Die Mai-Katze…

… sollte ja eigentlich Piri sein, wie sie an einem Löwenzahn schnuppert oder so. Aber Piri traut sich gerade nicht aus dem Haus. Hier ist der Grund:

Auf dem Hof hüpfen, noch sehr ungelenk, zwei Amseljunge rum, die von ihren Eltern scharf bewacht werden. Sobald Piri den Hof betritt, gibt es großes Gezeter und Amsel-Tiefflüge. Also bleibt sie lieber drin. Sogar ich hatte fast einen wütenden Amselvater im Haar, als ich das Foto gemacht habe…

Der März beim fachwerkhuhn

Gestellter Arbeitsunfall

… hat, wie man auf dem Foto oben sieht, viel Gutes gebracht. Lukas und ich haben die alte Hobelbank vom Heuboden geholt und in den Pferdestall gebracht.* Und auch noch ein altes Schreibpult, indem wir unsere Elektrowerkzeuge lagern. Langsam wird es eine richtige Werkstatt!

Noch sind die Elektrowerkzeuge vor dem Schreibpult…

Den Rest des Monats war ich allerdings unterwegs: jedes Wochenende hatte ich was vor! Es waren lauter tolle Sachen.

Anfang des Monats waren wir bei einem Workshop zu nachhaltigen Festivals vom Musikland Niedersachsen (dazu später mehr).

Ich habe einen Schmiedekurs bei Kiki Sting in Brunkensen gemacht. Ich war sehr erstaunt, wie schnell man (unter fachkundiger Anleitung) ziemlich coole Sachen hinbekommt.

Schmieden einer Spirale

Dann war ich mit der ganzen Familie ein verlängertes Wochenende in Paris, weil meine Nichte ihren vierten Geburtstag gefeiert hat (sie wohnt in Villejuif). Es war schön, alle wiederzusehen, viel zu essen und Paris anzugucken.

Hier war ich in den Galeries d’Anatomie comparée.
Mit der Blümchentapete im Hotel war es fast wie Zuhause!

Am Wochenende drauf war ich dann mit vielen sehr coolen und supernetten Frauen vom Tischlerinnen-Netzwerk in Alfhausen bei Johanna Röh – noch eine Tischlerin. Ich habe ein bisschen Stecheisen-Schleifen gelernt und mir die Maschinen in der Werkstatt erklären lassen. Spannend!

Ich war also sehr ausgelastet, und bin dann doch auch froh, dass der April etwas entspannter wird, bevor wir im Mai mit dem ersten Bauwochenende wieder richtig durchstarten. Da wird es auch um die Werkstatt gehen.

*Und weil gerade unser ordentlicher Holzstapel in einem Sturm umgefallen war, haben wir die Gelegenheit genutzt, einen Arbeitsunfall zu stellen. So macht man es nicht!

Schon Sommer?

Da liegt Piri im Februar bei 15 Grad auf dem Stuhl in der Sonne und sinniert, ob das jetzt der Klimawandel ist. Oder nur eine Wetterkapriole? Wird das wieder so ein heißer Sommer, wird das Wetter immer extremer? Kann man – kann sie da als Katze etwas gegen unternehmen? Kann Piri überhaupt was zur Weltrettung beitragen oder ist sie viel zu klein und die Probleme viel zu groß?

Wir wissen nicht, was Piri tun kann (sie bekommt jetzt allerdings immer ihr Futter aus den großen Säcken, weil das zumindest ein bisschen Plastik einspart), aber wir möchten mal gucken, was wir als fachwerkhühner tun können. Und im Sommer möchten wir mit Euch zusammen gerne ein paar Filme gucken, die nicht nur Probleme aufzeigen und einen dann ganz hilflos machen, sondern auch Lösungen anbieten.

Es wird also an drei Samstagen im August (am 3., 17. und 31.8.) bei uns Hofkino geben. Zwei Filme sind schon sicher: „Tomorrow“, ein französischer Dokumentarfilm, und „The March of Hope“ mit einer erstaunlich menschlichen und positiven Sicht auf die Flüchtlingssituation am Beginn von 2016.

Vielleicht kann da auch Piri was Positives mitnehmen (mal abgesehen von runtergefallenem Popcorn)?


Prinzessin Leia auf dem Weg der Besserung

Vor ein paar Wochen bin ich morgens die Hühner füttern gegangen, und Leia wollte nicht mehr laufen! Sie ist von der Stange runtergeflattert und dann einfach wie in Schockstarre sitzen geblieben. Ich habe sie an die warme Heizung reingeholt, und wir haben festgestellt, dass sie ihr rechtes Beinchen nicht belasten konnte.

Wir waren zweimal mit ihr beim Tierarzt, der nichts feststellen konnte, außer dass die Muskeln an dem Bein schon ganz atrophiert waren (wir hatten vorher nie gemerkt, dass sie gehumpelt hätte!), und ihr Cortison, Schmerzmittel und Vitamin B12 gegeben hat.

Wir haben sie also in der Waschküche an der Heizung behalten und ihr gutes Futter gegeben. Außerdem haben wir sie gebadet. Sie war ziemlich schmutzig und hatte unter den Flügeln ganz verfilzte Flaumfedern. Wahrscheinlich ist ihr mit dem schmerzenden Bein das Putzen schwer gefallen? Sie hat es seelenruhig ertragen und das Fönen hinterher richtig genossen.

Dinge, von denen ich nicht gedacht hätte, dass ich sie mal tue Nr. 137: Ein Huhn trockenfönen.

Das Beinchen wird langsam besser, sie belastet es schon wieder ein wenig, und sie geht nun tagsüber raus auf den Hof und scharrt (noch etwas vorsichtig) im Kompost. Wir halten sie noch von den anderen getrennt, das wäre doch etwas stressig, besonders durch die beiden hormongepumpten Junghähne, die es dann voll ausnutzen, dass sie schlecht wegrennen kann. Hier ist ihre Pausenecke.

Und seit gestern hat sie raus, wo das Frühstück herkommt. Dann hüpft sie morgens um sieben die Treppe der Waschküche hoch und guckt mal, wo denn das Essen so lange bleibt.

Der Februar beim fachwerkhuhn

… war recht erfreulich! Wir hatten noch nie so viele Übernachtungsgäste, zum Beispiel! Das macht immer wieder Spaß, weil man meist interessante Leute kennen lernt. Und dann ist auch unser Lieblingsmitbewohner Alaa wieder da (und hat am 18. März seine Fachsprachprüfung. Daumen drücken!), und, wenn es klappt, gibt es ab Ende März noch eine neue Mitbewohnerin. Volles Haus!

Außerdem war es, wie überall, ganz schön warm für den Februar, so dass ich wieder anfangen konnte, einen Nachmittagskaffee auf der sonnenbeschienen Hoftreppe zu trinken (und mir dabei intensive Gedanken zum Klima zu machen…).